Neuigkeiten
Marte Meo-Kurs für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige
Rund 10 pflegende Angehörige, beziehungsweise ehrenamtlich Tätige nahmen am zweitägigen Marte Meo-Weiterbildungskurs (29.03.2012 und 26.04.2012) teil. Hier erhielten sie die Möglichkeit Marte Meo kennenzulernen. Unsere Marte Meo - Supervisorin Kerstin Schnapp-Benend und Marte Meo-Praktikerin, Christina Andrich vermittelten den Teilnehmern, wie Marte Meo in den Alltag der Pflege oder Betreuung von demenziell veränderten Menschen integriert werden kann. Dabei gingen sie im Besonderen auf die individuellen Fragen und Hintergründe der Teilnehmer ein. Auf dem Programm standen unter Anderem:
- Die Vermittlung der Marte Meo-Methode
- Marte Meo als Grundhaltung
- Vermittlung der Marte Meo - Basiselemente anhand von Videos aus dem Bereich der Pflege
- Die Demenz-Thematik im Allgemeinen
- Platz für Austausch und persönliche Fragen
Marte Meo-Praktikerausbildung
Am 25. April 2012 hat unsere zweite Marte Meo-Praktikerausbildung für in der Pflege tätiges Personal begonnen. Die lizensierte Marte Meo Supervisorin, Heike Bösche, besuchte die angehenden Praktiker und führte den ersten Ausbildungsblock persönlich durch. Die weitere Ausbildung übernimmt unsere Supervisorin Kerstin Schnapp-Benend. Anhand von Videos, welche die Auszubildenden selbst drehen, werden Marte Meo-Basiselemente vermittelt und es werden gute Momente herausgearbeitet. Zudem werden wichtige Details gelehrt, um gute Videos anfertigen zu können, damit eine Interaktionsanalyse gelingen kann.
Gründung eines internationalen Marte Meo-Netzwerkes
Am 20. März 2012 trafen sich Entscheider, Heimleiter und Pflegekräfte von Pflegeeinrichtungen aus der Schweiz, den Niederladen und aus Deutschland, um ein Marte Meo-Netzwerk zu gründen. Dabei konnten die zuvor geknüpften Kontakte zur dahlia group oberaargau ag und zum evangelisch lutherischen Altenheim in Hesel gefestigt werden. Es wurde darüber diskutiert, wie man Marte Meo in Pflegeeinrichtungen installieren und einsetzen kann, wie die positive Wirkung dieser Methode auf Bewohner und Mitarbeiter wissenschaftlich nachweisbar gemacht werden und die Schulung von Mitarbeitern ablaufen und finanziert werden kann; dabei konnten alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Marte Meo berichten und sich austauschen. Auch Christoph Venedey, Heimleiter des Seniorenzentrums am Haarbach, welches Ausrichter der ersten Zusammenkunft war, erklärte, wie Marte Meo in dieser Einrichtung implementiert wurde und die Mitarbeiter hierin geschult werden. Auch Bernd Claßen, stellvertretender Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, war an diesem Tag zugegen, da die AOK Kooperationspartner des Seniorenzentrums am Haarbach ist und Schulungen für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige anbietet. Ein weiteres Treffen ist für den diesjährigen Herbst in der Schweiz angedacht.
Besuch aus der Schweiz und aus Ostfriesland
Die dahlia oberaargau ag, eine Institution im Altenpflegebereich, nahm Kontakt zu uns auf, da sie erfahren haben, dass wir die Marte Meo-Methode praktizieren. Daraufhin haben wir sie für den 29.03.2011 eingeladen unser Haus kennenzulernen und mehr über Marte Meo zu erfahren. Wir zeigten ihnen unsere Einrichtung und erklärten den Implementierungsprozess Marte Meos im Bereich der ambulanten und stationären Altenpflege, im Besonderen in unserem Hause. Angetan von Marte Meo möchte auch die dahlia oberaargau ag in Zukunft diese Methode einführen. Wir hoffen, dass ihnen der Besuch in unserem Hause hilfreich hierfür sein wird und denken, weiterhin mit der dahlia oberaargau ag in Kontakt zu bleiben. Es waren für alle Beteiligte zwei sehr schöne und informative Weiterbildungstage!
Im Anschluss bekamen wir Besuch aus Ostfriesland! Das evangelisch lutherische Altenheim in Hesel wendet ebenfalls die Marte Meo-Methode an, um den Umgang zwischen Bewohnern, Angehörigen und Pflegekräften zu verbessern. Auch hier gab es einen regen Austausch darüber, wie Marte Meo in den jeweiligen Heimen implementiert wurde und Anwendung findet. Zu guter letzt nahm die Gruppe an unserem dritten Marte Meo-Kurs für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige in unserem Seniorenzentrum teil. Wir freuten uns sehr über den Besuch aus Ostfriesland - dieser Austausch hat uns alle in Bezug auf die zukünftige Marte Meo-Arbeit bereichert.
Wir hoffen, dass uns die Kontakte erhalten bleiben und wir diese weiter ausbauen können.
Forum Medizin im Klinikum Aachen - Wir stellten Marte Meo vor!
Am 21.06.2011 fand das Forum Medizin unter dem Motto "Demenzielle Erkrankung - Rat und Test" statt. Hier hatten alle Interessenten die Möglichkeit sich umfangreich über die Demenzthematik zu informieren und sich gar auf Demenz testen zu lassen. Zu den Interessierten gehörten beispielsweise Studenten, Angehörige von demenziell veränderten Menschen und auch selbst von dieser Krankheit Betroffene. Im Konferenzsaal boten verschiedene Institutionen Rat, Tests und Hilfe an. So wurde auch das Seniorenzentrum am Haarbach herzlich eingeladen die Marte Meo-Methode vorzustellen. Anhand von Videosequenzem stellten Kerstin Schnapp-Benend zusammen mit einer der angehenden Marte Meo-Praktiker die einzelnen Marte Meo-Basiselemente heraus und sie verdeutlichten den Zuschauern, wie diese Methodik und zugleich auch Grundeinstellung förderlich für die Kommunikations- und Beziehungsgestaltung zwischen Pflegern, Angehörigen und demenziell veränderten Menschen sein kann. Die Besucher dieser Veranstaltung zeigten solch ein reges Interesse an Marte Meo, dass der Informationsstand um einige Sitzplätze mehr erweitert werden musste. Im Anschluss fanden noch Vorstellungsrunden von Institutionen und Referate diverser Experten im großen Hörsal des Universitätsklinikums statt. Hier machte Kerstin Schnapp-Benend zusammen mit der angehenden Marte Meo-Praktikerin den Auftakt. Sie führten ein Marte Meo-Live-Review durch, bei dem Frau Schnapp-Benend gute Momente und den gelungenen Einsatz der Marte Meo-Elemente herausarbeitete. Es war sehr spannend Marte Meo vor solch einem großen Publikum vorzustellen und der Applaus im Anschluss des Reviews zeigte, dass diese Methodik zur Beziehungsgestaltung und Kommunikationsförderung das Interesse der Zuschauer geweckt hat.

